
Als ich den Ruby Port des Python Skriptes fertig hatte, kam mir eine Idee.
Warum nicht noch weitere Portierungen auf die gängigen Programmiersprachen machen? Der Aufwand ist überschaubar und man hat ja funktionierende Vorlagen. Das wäre eine gute Methode, mit diesen Sprachen in Berührung zu kommen.
Also hab ich das Ganze heute nach PHP portiert:
Zum Ausführen braucht man PHP CLI. In Debian ist das z.B. im Paket php5-cli enthalten.
Eine Portierung nach Perl hab ich auch schon begonnen aber das geht noch zäher vorran als die für PHP. Der Code zu PHP gefällt mir auch nicht wirklich. Die Ruby und Python Varianten haben da einfach mehr Beautyness.
Ganz krass werden die Portierungen nach C++ oder Bash-Script. Und wenn ich dabei dann wahnsinnig werde, gibt es ja noch C#, Java und Erlang. Aber ich glaub, das tue ich mir dann nicht mehr an, obwohl Erlang interessant werden könnte :-)
Mal sehen...
Eine schöne Beschreibung über Debian GNU/Linux, die ich heute im Heise Forum gelesen habe:
Debian ist eben nicht wie andere *GNU*/Linux-Distributionen! Debian vereint kruppstahlharte Software mit einem menschenfreundlichen Sozialvertrag. Dieser ist es, der in unseren Zeiten der Krise, der sozialen Kälte, der Vereinzelung, der Ellenbogenmentalität und der Egomanie, die Frage an den Nächsten möglich macht: Darf ich dir helfen? Debian ist binär gewordene Utopie im besten Sinne. Debian ist die Standarte der Freiheit, welche den unbeugsamen Kriegern des Lichts den Weg in eine bessere Zukunft weist. Debian läßt sich nicht bezwingen, nicht brechen, nicht kaufen. Debian ist der Küstenfelsen, der sich stolz und unverbrüchlich der tosenden Brandung entgegenstellt. Das ist es, was Debian aus der schier unüberblickbaren Schar der GNU/Linux-Distributionen heraushebt. Lang lebe Debian! Lang lebe die Freiheit!

Auch wenn ich die WM nicht verfolge, hat es mich insgeheim doch gefreut, dass Süd-Korea 2:0 gewonnen hat. Doch trotz meines Desinteresses zur WM, kann ich ihr scheinbar nicht entrinnen.
Heute Morgen schön gemächlich mit dem Rad nach Rastatt gefahren und dann weiter mit der Bahn zur Arbeit. Und als ich dann spät abends wieder in Rastatt ausstieg, um mit dem Rad nach Hause zu fahren, erwartete mich was?
Ein aufgestochener Hinterreifen und das auch gleich mit allen den anderen 15 Rädern, die am Bahnhof standen. Da haben sich doch bestimmt wieder irgendwelche verkackten WM-Fans über eine Niederlage oder was weiß ich aufgeregt und ihren Frust einfach an Fahrradreifen ausgelassen.
Das hat man nun von der tollen WM.
Vielen Dank auch...
Man kann sich die Frage stellen, warum ein GNU/Linux System einen Virenscanner braucht. Auch wenn es auf den ersten Blick unnötig erscheint, so macht es dennoch Sinn. Denn oft reicht ein GNU/Linux System Daten an andere Systeme weiter ( z.B. Mail, Samba, ... ), die auf Schadsoftware anfällig sind ( z.B. Windows ). Diese könnte man doch vor sowas schützen, indem man schädliche Programme vorher abfängt.
Ich hatte mich mit einem Debian Squeeze System an diese Anleitung gehalten, jedoch klappte es nicht direkt und mir war auch unklar, warum der Author diverse Ports vertauscht.
Daher schreib ich hier kurz meine Schritte nieder. Ich gehe davon aus, dass es bereits einen funktionierenden Postfix gibt, der ganz normal Mails verschicken und empfangen kann.
apt-get install clamav clamav-freshclam clamsmtp
Folgende Zeilen einfach am Ende der Datei eintragen:
content_filter = scan:127.0.0.1:10026 receive_override_options = no_address_mappings
Hier hab ich folgende Einträge ebenfalls ganz unten angefügt:
# AV scan filter (used by content_filter) scan unix - - n - 16 smtp -o smtp_send_xforward_command=yes # For injecting mail back into postfix from the filter 127.0.0.1:10025 inet n - n - 16 smtpd -o content_filter= -o receive_override_options=no_unknown_recipient_checks,no_header_body_checks -o smtpd_helo_restrictions= -o smtpd_client_restrictions= -o smtpd_sender_restrictions= -o smtpd_recipient_restrictions=permit_mynetworks,reject -o mynetworks_style=host -o smtpd_authorized_xforward_hosts=127.0.0.0/8
Man beachte jeweils das Leerzeichen vor -o. Wird das vergessen, funktioniert es nicht und man erhält z.B. folgenden Fehler im Log:
bad transport type: smtp_send_xforward_command=yes
Den Hinweis zum Leerzeichen fand ich in diesem Forum.
So, nun kann man den Postfix restarten und wenn man alles richtig gemacht hat, erscheint auch keine Fehlermeldung im Log.
/etc/init.d/postfix restart
Zu guter letzt sollte man natürlich prüfen, ob der Virenscanner auch wirklich anschlägt. Dafür gibt es spezielle Testdateien von Eicar. Die schickt man sich einfach selbst und beobachtet dabei das Logfile. Man sollte natürlich vorher drauf achten, dass dieses Testfile nicht schon voher abgefangen wird. Ich hab z.B. versucht von GMX mir das Eicar Testfile zu schicken, was dann auch gleich fehl schlug, da GMX ebenfalls auf Viren überprüft.
Wenn ClamAV ordentlich funktioniert, sollte man z.B. Einträge dieser Art im Log sehen:
250 Virus Detected; Discarded Email status=VIRUS:Eicar-Test-Signature
Saubere Mails erkennt man im Log, die mit Status Clean gekennzeichnet sind
status=CLEAN
Vergessen darf man natürlich nicht, sich immer die aktuellen Virensignaturen zu holen:
00 1 * * * root /usr/bin/freshclam --quiet
Die Podcastreihe Wie funktionieren Computer ist ja eigentlich abgeschlossen, doch Steve Gibson kann's nicht lassen und legt nochmal 2 Schippen drauf. Wer den Podcast vom Tim Pritlove zur ARM-Architektur gehört hat, wird den aktuellen Security Now Podcast RISCy Business als prima Ergänzung finden.
Steve erklärt darin sehr ausführlich, was es mit RISC auf sich hat bzw. wie es dazu überhaupt kam. Dann wird einem auch klar, woher der Name ARM kommt, warum die so stromsparend sind, warum Intel aufgrund von Backwards-Kompatibilität sich mit ihren Chipsätzen in einer Sackgasse befinden, etc... etc... Wirklich hörenswert.
Wie immer bei Security Now geht es in der ersten Hälfte um Sicherheits-News und generellen Themen und gegen Mitte dann um das eigentliche Thema. In besagtem Podcast legt Steve gegen 53:30 mit RISC los.
Am Schluss gibt er noch einen kleinen Vorgeschmack auf die Folge in 2 Wochen. Das Thema wird sein The Need for Speed und darin will er erzählen, was in Computer-Architekturen so alles getrieben wurde um sie so schnell zu machen, wie sie heutzutage sind.
Stichworte waren:
Security Now wird immer besser. Ich freu' mich auf die nächsten Folgen...