

Microsoft is manning a leaky ship, and the only thing they can do is just try to pump water faster.
Im Artikel Ex-Microsoftie: Free Software will kill Redmond auf CIO.com erzählt ein ehemaliger Entwickler von Microsoft über sein Buch After the Software Wars, warum er glaubt, dass das Schiff "Microsoft" sinkt und es für eine Kursänderung bereits zu spät ist.
Das Buch klingt interessant. Gleich mal bei Bookzilla danach suchen...
Im Streit um geeignete Maßnahmen gegen im Internet dokumentierten Kindesmissbrauch ("Kinderpornographie") wird von Befürwortern bloßer Sperren angeführt, dass es oftmals nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich sei, die Inhalte zu entfernen oder der Urheber habhaft zu werden.
Jetzt machte Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) die Probe aufs Exempel, analysierte mit automatischen Verfahren die diversen europäischen Sperrlisten und schrieb die Provider an, auf deren Servern sich laut der Listen kinderpornographisches Material befinden soll. Mit beeindruckender Resonanz: Innerhalb der ersten 12 Stunden nach Aussenden der Mails wurden bereits 60 Webauftritte gelöscht.
Die Abschaltung von Webauftritten mit kinderpornographischen Inhalten dauert nicht länger als die Übermittlung einer Sperrliste. Dies führt die Argumentation der Befürworter des bloßen Sperrens ad absurdum - es gibt keinen sachlichen Grund, strafbare Inhalte im Netz zu belassen und sie für alle einschlägig Interessierten mit minimalem Aufwand weiterhin zugänglich zu halten.
Was für eine Bürgerinitiative wie den Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur möglich ist, sollte für die deutsche Regierung und Strafverfolgungsbehörden ein Leichtes sein und die hier erzielten Ergebnisse deutlich übertreffen können.
Löschen statt Sperren - von Beginn an die Forderung des AK Zensur - ist möglich!
via: http://netzpolitik.org/2009/ak-zensur-zeigt-loeschen-statt-verstecken-es...
via: http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html
Soeben mitgezeichnet...

Für unser neues Projekt, das im Prinzip eine Serversoftware ist, haben wir uns gestern entschieden als
Lizenz die AGPLv3 statt GPLv3 zu verwenden:
Die GNU Affero General Public License, kurz AGPL, ist eine von der General Public License (GPL) abgeleitete Lizenz mit Copyleft. Sie wurde in ihrer ursprünglichen Form von der Firma Affero gemeinsam mit der Free Software Foundation (FSF) entworfen, um die Freiheiten des Benutzers auch für Software zu schützen, die als Dienst über ein Netzwerk zur Verfügung gestellt, aber nicht im eigentlichen Sinn weitergegeben wird. Dies wird durch die GPL nicht gewährleistet. Der Abschnitt 13 verlangt, dass der Quellcode des unter AGPL lizenzierten Werkes allen Benutzern im Netzwerk verfügbar gemacht werden muss. Beispielsweise ist so ein Werk ein Content-Management-System, das auf einem Server im Internet läuft. Die Clients haben keinen direkten Zugriff auf die ausführbaren Dateien der Anwendung, sondern nur auf die Ausgabe, daher trifft die Verpflichtung zur Weitergabe des Quellcodes der GPL nicht zu. Die Verfügbarkeit des Quellcodes für alle Benutzer wird in solchen Fällen durch die AGPL gesichert.