Das sinkende Schiff "Microsoft"?

Microsoft is manning a leaky ship,
and the only thing they can do is just try to pump water faster.

Im Artikel Ex-Microsoftie: Free Software will kill Redmond auf CIO.com erzählt ein ehemaliger Entwickler von Microsoft über sein Buch After the Software Wars, warum er glaubt, dass das Schiff "Microsoft" sinkt und es für eine Kursänderung bereits zu spät ist.

Das Buch klingt interessant. Gleich mal bei Bookzilla danach suchen...

AK Zensur: Löschen statt verstecken: Es funktioniert!

Innerhalb von 12 Stunden wurden 60 kinderpornographische Internet-Angebote gelöscht

Im Streit um geeignete Maßnahmen gegen im Internet dokumentierten Kindesmissbrauch ("Kinderpornographie") wird von Befürwortern bloßer Sperren angeführt, dass es oftmals nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich sei, die Inhalte zu entfernen oder der Urheber habhaft zu werden.

Jetzt machte Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) die Probe aufs Exempel, analysierte mit automatischen Verfahren die diversen europäischen Sperrlisten und schrieb die Provider an, auf deren Servern sich laut der Listen kinderpornographisches Material befinden soll. Mit beeindruckender Resonanz: Innerhalb der ersten 12 Stunden nach Aussenden der Mails wurden bereits 60 Webauftritte gelöscht.

Weitere Resultate und Erkenntnisse:

  • Die ersten Reaktionen bzw. Löschungen folgten bereits nach wenigen Minuten und kamen unter anderem aus den USA, Holland, Dänemark, Russland sowie Deutschland.
  • Drei der jetzt vom Netz genommenen Webauftritte befanden sich auf Servern in Deutschland.
  • Insgesamt wurden automatisiert 348 verschiedene Provider in 46 Ländern angeschrieben und über rund 1943 gesperrte vorgeblich illegale Webseiten informiert. Eine manuelle inhaltliche Analyse der Webseiten hat vorher nicht stattgefunden.
  • 250 Provider haben auf die Anfrage geantwortet, haben aber hauptsächlich legale Inhalte gefunden; mit Stichproben konnten diese Angaben bestätigt werden.
  • Zehn Provider gaben an, ingesamt 61 illegale Inhalte entfernt zu haben. Mit einer einfachen E-Mail kann man also schon viel erreichen.
  • Bei der überwiegenden Mehrheit der Webseiten, darunter einigen aus Deutschland, zeigte sich bei der Überprüfung durch den Provider, dass die Webseiten kein kinderpornographisches, teils überhaupt kein irgendwie beanstandbares Material enthielten - die Webauftritte waren folglich zu Unrecht gesperrt. In Finnland werden zudem auch mehrere inländische Webseiten blockiert, die sich kritisch mit den dortigen Internet-Sperren auseinandersetzen.
  • Die Provider wurden bislang nicht darüber informiert, dass die bei ihnen gehosteten Webauftritte auf einschlägigen Sperrlisten geführt wurden.
  • Wenn sie darauf hingewiesen werden, sind die Provider zur Kooperation bereit und entfernen illegale Inhalte umgehend.
  • Teilweise handelte es sich bei dem gesperrten Material um "gecrackte" Webauftritte, also solche, die durch Ausnutzen von Sicherheitslücken zur Verbreitung fremden Materials missbraucht wurden. Auch hier zeigten sich die Provider sehr dankbar für die Hinweise.

Die Abschaltung von Webauftritten mit kinderpornographischen Inhalten dauert nicht länger als die Übermittlung einer Sperrliste. Dies führt die Argumentation der Befürworter des bloßen Sperrens ad absurdum - es gibt keinen sachlichen Grund, strafbare Inhalte im Netz zu belassen und sie für alle einschlägig Interessierten mit minimalem Aufwand weiterhin zugänglich zu halten.

Was für eine Bürgerinitiative wie den Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur möglich ist, sollte für die deutsche Regierung und Strafverfolgungsbehörden ein Leichtes sein und die hier erzielten Ergebnisse deutlich übertreffen können.

Löschen statt Sperren - von Beginn an die Forderung des AK Zensur - ist möglich!

via: http://netzpolitik.org/2009/ak-zensur-zeigt-loeschen-statt-verstecken-es...
via: http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html

Lizensiert unter AGPLv3

Für unser neues Projekt, das im Prinzip eine Serversoftware ist, haben wir uns gestern entschieden als
Lizenz die AGPLv3 statt GPLv3 zu verwenden:

Die GNU Affero General Public License, kurz AGPL,
ist eine von der General Public License (GPL) abgeleitete Lizenz mit Copyleft.
Sie wurde in ihrer ursprünglichen Form von der Firma Affero
gemeinsam mit der Free Software Foundation (FSF) entworfen,
um die Freiheiten des Benutzers auch für Software zu schützen,
die als Dienst über ein Netzwerk zur Verfügung gestellt,
aber nicht im eigentlichen Sinn weitergegeben wird.
Dies wird durch die GPL nicht gewährleistet.
 
Der Abschnitt 13 verlangt, dass der Quellcode
des unter AGPL lizenzierten Werkes allen Benutzern im Netzwerk verfügbar gemacht werden muss.
Beispielsweise ist so ein Werk ein Content-Management-System,
das auf einem Server im Internet läuft. Die Clients haben keinen direkten Zugriff
auf die ausführbaren Dateien der Anwendung, sondern nur auf die Ausgabe,
daher trifft die Verpflichtung zur Weitergabe des Quellcodes der GPL nicht zu.
Die Verfügbarkeit des Quellcodes für alle Benutzer
wird in solchen Fällen durch die AGPL gesichert.

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