
Ich bin ja mittlerweile komplett auf Debian umgestiegen und via RSS ist grad ein Artikel reingeflattert, der beschreibt, warum Debian immer noch so wichtig ist. Hier ein Ausschnitt:
... Strictly speaking, Debian is widely deployed on servers and not quite as popular on desktop systems compared to Fedora, Linux Mint, or Ubuntu. Then again, Ubuntu is based on Debian, and Linux Mint is... ...
Mir ist es wichtig Debian zu nutzen und zu verbessern, damit u.a. auch andere Projekte eine gute Basis haben wie z.B. gNewSense, die ja mit Version 3.0 auf Debian als Basis setzen.
Mit einem Irashaimase wird man hier begruesst, wenn man in einen Einkaufsladen kommt. Uebersetzt koennte man sagen:
Willkommen in unserem Laedchen...
D.h. ich bin gut in Japan angekommen. Der Flug war ok, Nasenbluten bekam ich diesmal nicht. Aufgeregt habe ich mich nur ueber den neuen Jackie Chan Film Karate Kid. Nicht weil Jackie nicht mehr so auf die Pauke haut wie frueher, das kann man von ihm auch nicht mehr erwarten. Viel mehr hat mich gestoert, dass mittlerweile in seine Filme zu viel amerikanischen Einfluss Einzug gehalten haben. Ich kann gut behaupten, dass ich so ziemlich alle Filme von Jackie kenne - auch jene, die niemals in Deutschland erschienen sind - und vermisse einfach den Geist eines klassischen Jackie Filmes - nicht seine akrobatischen Leistungen...
In Seoul musste ich umsteigen und haette fast meinen Anschlussflieger verpasst, da ich es nicht gerafft habe, dass ich einen Stock hoeher muss. Ich hatte die ganze Zeit zwar am richtigen Gate gewartet, jedoch im Stockwerk der ankommenden Reisenden. Ein japanischer Flughafenangestellter hat mich dann darauf aufmerksam gemacht, als er mich fragte, ob ich einen bestimmten Grund hatte, mich hier so lange aufzuhalten.
Auch konnte ich schonmal ein Gefuehl dafuer bekommen, was uns ja bald in Deutschland in der ein oder anderen Form leider auch erwarten wird. Um einreisen zu duerfe, musste ich naemlich meine Fingerabdruecke abgeben.
Das naechste Problem war, dass der Fahrer aus der reservierten Unterkunft mich einfach nicht finden konnte. Ich musste ihn 3 mal anrufen und musste dann schliesslich einen alten Japaner in den Schwitzkasten nehmen und hab ihn ans Telefon gezerrt, damit er mal mit dem Fahrer redet und ihm sagt, wo ich denn stehe. Ok, das mit dem Schwitzkasten ist gelogen, geschwitzt hab' mittlerweile nur ich...
Naja, jedenfalls hat es dann geklappt und nun liege ich gemuetlich auf einer Tatami Matte und morgen geht es weiter nach Tokyo.
Ach ja, obwohl hier Herbst ist, brennt die Sonne doch ganz schoen und ich Idiot hab nur 1 kurze Hose dabei. Arrgg...
Witzig sind die modernen Toiletten hier inklusive elektrischer Arsch-Dusche :-)
Arrg, ich könnt mich in den Arsch beißen. Grad flattert via RSS rein, dass vom 27. - 29. September in Tokyo die Linux Konferenz Japan ist.
Wenn ich das nur vorher gewusst hätte... Das Vortragsprogramm ist nämlich schon ziemlich lecker. Vor allem Sheepdog: Distributed Storage System for QEMU/KVM

Heute besuchte ich noch kurz meine Schwester und sie erwähnte, dass sie kürzlich bei Andrea war, die wir von früher kennen. Sie sprach mich dann auf die Situation mit der Capri-Sonne an. Ich hatte keinen blassen Schimmer, wovon sie redete, also half sie mir auf die Sprünge. Sie schilderte mir folgende Szene:
Andrea: Wann treffen wir uns jetzt denn mal? Sven : Das sag' ich dir erst, wenn du mir eine Capri-Sonne gekauft hast... Andrea: ...
Mich hat es fast verrissen vor Lachen. Selber kann ich mich an diesen Spruch nicht mehr erinnern. Zu der Zeit muss ich wohl echt abgebrüht gewesen sein...

Als ich grad zurück vom Sushi Essen in der Bahn saß, hockten mir einige "Tanten" gegenüber, von denen sich fast alle sehr schicke Schuhe geleistet haben. Sehr lecker sieht das aber nicht aus, wenn man verbollerte Füße hat und vorne schon die Zehen rausfaulen. Bud Spencer würde sagen:
Pfui Daibel!